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Archive for the ‘Fakten’ Category

Sehr traurig

Gestern ist LORIOT im Alter von 87 Jahren gestorben. Vicco von Bülow, wie er mit richtigem Namen hieß, war mir schon ein Kind ein Begriff und ich erinnere mich immer noch gerne daran, wie ich im Kino saß und „Ödipussi“ schauen durfte.
Loriot ist in unserer Familie immer dabei. In den kleinsten Alltagsituationen müssen wir an seine Sketche und Filme denken und lachen. Ohne ihn würde mein Mann nicht „Herr Jürgens“ genannt ohne ihn wäre nicht immer die „Oberföhringer Vogelspinne“ bei der Weinbestellung dabei, ohne ihn müsste ich ohne zu lachen Senf kaufen.
Einer der ganz Großen ist von uns gegangen, das macht mich wirklich traurig.

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Die Schauspielerin Alicia Silverstone ist zum ersten Mal Mutter geworden. Ihr kleiner Sohn heißt:
BEAR BLU

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An Ostern wurde Bryan Adams das erste mal Vater.
Seine Tochter heißt:
MIRABELLA BUNNY

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Vor ein paar Tagen brachte Mariah Carey Zwillinge, einen Jungen und ein Mädchen, zur Welt. Sie ließ zuerst verlauten, dass beide Namen mit einem „M“ anfangen und ließ ihre Fans noch raten. Jetzt wurde öffentlich, dass der Junge
MORROCAN SCOTT und das Mädchen
MONROE heißen.

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13

Jahre waren Herr Jürgens und ich gestern zusammen. Und haben es trotz Schneeregens in ein nettes Restaurant geschafft und haben lecker gegegessen. Allerdings saßen wir ganz alleine dort, die vernünftigen Menschen sind bei so einem Wetter wohl zu Hause geblieben. 😉
Ich finde es schön, dass wir auch nach all den Jahren noch an unser Jubiläum denken und es auch feiern. 🙂

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Wenn ich nach einer Woche Zahnschmerzen wieder in den Harz reiten darf, um den Zahn richten zu lassen und dann der Zahnarzt bei maximaler Betäubung verkündet: „Das wird jetzt einen Moment lang riiichtig dolle weh tun!“ Ich schrumpfe auf 2 cm Größe im Behandlungsstuhl zusammen und harre der Dinge, die da kommen. Weglaufen ist keine Option. Zum Glück tats nicht so weh, immerhin. Nach 45-minütigem Rumgewühle in meinem Mund, ich kann mittlerweile wieder sprechen, frage ich den Arzt meines Vetrauens, was er denn da gemacht hat. „Ach, bloß ne Wurzelbehandlung, in drei Wochen biste wieder hier, kriegst ne Spritze und ich fülle das“. Aha. Und das, nachdem ich kurz zuvor einer Freundin lang und breit erklärt hatte, dass es ganz sicher keine Wurzelbehandlung würde, sowas hätte ich schließlich noch nie benötigt. Tja.

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Klingt komisch, ist aber so. Heute war „Tag des Friedhofs“ und da meine Mutter in der Trauerbegleitung arbeitet und einen Stand auf einem der hiesigen Friedhöfe hatte, wackelte ich also hin, um ihr einen Besuch abzustatten. Ich war allerdings nicht darauf gefasst, dass es so ein Spektakel sein würde. Ich erwartete leise murmelnde Menschen, in Schwarz gekleidet, die mal hier und mal da einen Blick in die Kapelle und auf die Grabfelder werfen. Aber weit gefehlt: Es gab einen Kran, der Menschen in die Luft hievte, damit sie den Friedhof in voller Gänze betrachten konnten, Fahrten mit kleinen golfwägelchenähnlichen Fahrzeugen über den Friedhof, es gab Kaffee und Kuchen, Suppe und Würstchen. Die Leute unterhielten sich angeregt und schwarze Kleidung habe ich überhaupt nicht gesehen. Nur an mir, ich hatte passend zum Anlass, dachte ich, einen schwarzen Pulli gewählt.
Ich fand meine Mutter und sie schlug vor, sich doch der Krematoriumsführung anzuschließen. Nun gut, nicht dass, was ich erwartet hatte, aber man kann sich ja mal anschauen, was so einem passiert, nach dem Ende des irdischen Lebens.
Schnell der Führung hinterher gewetzt, die wir dann am „Nachtschalter“ fanden, wo der Friedhofsmensch gerade ausschweifend erklärte, wo die Bestatter die Särge außerhalb der Öffnungszeiten deponieren können. Weiter ging es zur „Kühlung“. Auf dem Weg dorthin standen überall hübsch dekorierte Särge in den gekachelten Gängen. Naja, man kann sich ja schon mal überlegen, wie man gebettet sein möchte …
So, dachte ich jetzt weiter, aber nein, der Führermensch zog an einer Kette und, schwupps, öffnete sich die riesen Tür zur „Kühlung“ und ließ den Blick frei auf ca. 15 Särge, säuberlich in Reih‘ und Glied aufgestellt. Die arme Volontärin fragte leicht würgend und blass, ob da, also äh, sind da wirklich Menschen drin? Ja selbstverständlich, kam die prompte Antwort. Sie wurde sofort noch etwas blasser und schrieb sich schnell etwas mit ihrem rosa Kuli auf ihren Notizblock. Sie hatte aber eigentlich genau das angesprochen, was ich ungefragt ließ.
Meine Mutter versuchte in der Zwischenzeit Sargnägel locker zu drehen, an einem der ausgestellten Särge. hat zum Glück nicht funktioniert, womöglich hätte sie ihn eingesteckt und er wäre uns dann irgendwann, peinlicherweise, aus der Tasche gekullert.
Soweit so leichig, weiter in die Brennkammer. Auch sehr hübsch dekoriert, eine Öllampe flackerte heimelig und hier kommen die Schokoküsse ins Spiel. Direkt aufgetischt vor der Verbrennungsanlage, ein Tisch mit Schokoküssen, Bonbons und Weintrauben. Für die kleinen, wie die großen Gäste. Und die meisten langten zu. So auch ich: Ich habe jetzt Weintrauben im Krematorium gegessen. Ich habe auch nach Kameras Ausschau gehalten, die diese ganze surreale Führung aufnahmen, habe aber keine gefunden. Meine Mutter und ich kamen uns die ganze Zeit vor, wie in einem Loriot-Film. Und mir war die ganze Zeit zwischen Lachen und Würgen zumute. Nun ja, noch flugs gezeigt, wie der Sarg in den Ofen gefahren wurde, wie die Urnen verschickt werden und wie der ganze Ablauf so ist, da wurde meine Mutter noch eines Sarges gewahr und drehte doch schon wieder an einem Sargnagel. Übrigens werden die Urnen für einen Friedwald aus Gelatine gefertigt und zersetzen sich schon nach 4 Wochen vollständig und die Temperatur bei einer Verbrennung beträgt 800°C.

Mit soviel Informationen gefüttert war es dann Zeit für eine Bratwurst.

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