Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Ich werd noch bekloppt’ Category

Jessica Alba und ihr Mann Cash Warren sind zum zweiten Mal Eltern einer kleinen Tochter geworden. Sie heisst:
HAVEN GARNER

Read Full Post »

Ich habe es endlich geschafft, mal unseren Staubsauger auf den Rücken zu drehen und die Produktnummer abzuschreiben, damit ich neue Beutel kaufen kann.
Ganz stolz wackele ich zur Staubsaugerabteilungsdame und zeige meinen Zettel vor: Sie: „Hmmm, finde ich nicht, die Nummer gibt es nicht. Komisch, ist ja ne gute Marke.“
Ich: „Und was schlagen Sie nun vor?“
Staubsaugerabteilungsdame:“Kaufen Sie sich einen neuen Staubsauger.“
WTF????
Wo bekomme ich ketzt Beutel her?

Read Full Post »

Wenn ich nach einer Woche Zahnschmerzen wieder in den Harz reiten darf, um den Zahn richten zu lassen und dann der Zahnarzt bei maximaler Betäubung verkündet: „Das wird jetzt einen Moment lang riiichtig dolle weh tun!“ Ich schrumpfe auf 2 cm Größe im Behandlungsstuhl zusammen und harre der Dinge, die da kommen. Weglaufen ist keine Option. Zum Glück tats nicht so weh, immerhin. Nach 45-minütigem Rumgewühle in meinem Mund, ich kann mittlerweile wieder sprechen, frage ich den Arzt meines Vetrauens, was er denn da gemacht hat. „Ach, bloß ne Wurzelbehandlung, in drei Wochen biste wieder hier, kriegst ne Spritze und ich fülle das“. Aha. Und das, nachdem ich kurz zuvor einer Freundin lang und breit erklärt hatte, dass es ganz sicher keine Wurzelbehandlung würde, sowas hätte ich schließlich noch nie benötigt. Tja.

Read Full Post »

Klingt komisch, ist aber so. Heute war „Tag des Friedhofs“ und da meine Mutter in der Trauerbegleitung arbeitet und einen Stand auf einem der hiesigen Friedhöfe hatte, wackelte ich also hin, um ihr einen Besuch abzustatten. Ich war allerdings nicht darauf gefasst, dass es so ein Spektakel sein würde. Ich erwartete leise murmelnde Menschen, in Schwarz gekleidet, die mal hier und mal da einen Blick in die Kapelle und auf die Grabfelder werfen. Aber weit gefehlt: Es gab einen Kran, der Menschen in die Luft hievte, damit sie den Friedhof in voller Gänze betrachten konnten, Fahrten mit kleinen golfwägelchenähnlichen Fahrzeugen über den Friedhof, es gab Kaffee und Kuchen, Suppe und Würstchen. Die Leute unterhielten sich angeregt und schwarze Kleidung habe ich überhaupt nicht gesehen. Nur an mir, ich hatte passend zum Anlass, dachte ich, einen schwarzen Pulli gewählt.
Ich fand meine Mutter und sie schlug vor, sich doch der Krematoriumsführung anzuschließen. Nun gut, nicht dass, was ich erwartet hatte, aber man kann sich ja mal anschauen, was so einem passiert, nach dem Ende des irdischen Lebens.
Schnell der Führung hinterher gewetzt, die wir dann am „Nachtschalter“ fanden, wo der Friedhofsmensch gerade ausschweifend erklärte, wo die Bestatter die Särge außerhalb der Öffnungszeiten deponieren können. Weiter ging es zur „Kühlung“. Auf dem Weg dorthin standen überall hübsch dekorierte Särge in den gekachelten Gängen. Naja, man kann sich ja schon mal überlegen, wie man gebettet sein möchte …
So, dachte ich jetzt weiter, aber nein, der Führermensch zog an einer Kette und, schwupps, öffnete sich die riesen Tür zur „Kühlung“ und ließ den Blick frei auf ca. 15 Särge, säuberlich in Reih‘ und Glied aufgestellt. Die arme Volontärin fragte leicht würgend und blass, ob da, also äh, sind da wirklich Menschen drin? Ja selbstverständlich, kam die prompte Antwort. Sie wurde sofort noch etwas blasser und schrieb sich schnell etwas mit ihrem rosa Kuli auf ihren Notizblock. Sie hatte aber eigentlich genau das angesprochen, was ich ungefragt ließ.
Meine Mutter versuchte in der Zwischenzeit Sargnägel locker zu drehen, an einem der ausgestellten Särge. hat zum Glück nicht funktioniert, womöglich hätte sie ihn eingesteckt und er wäre uns dann irgendwann, peinlicherweise, aus der Tasche gekullert.
Soweit so leichig, weiter in die Brennkammer. Auch sehr hübsch dekoriert, eine Öllampe flackerte heimelig und hier kommen die Schokoküsse ins Spiel. Direkt aufgetischt vor der Verbrennungsanlage, ein Tisch mit Schokoküssen, Bonbons und Weintrauben. Für die kleinen, wie die großen Gäste. Und die meisten langten zu. So auch ich: Ich habe jetzt Weintrauben im Krematorium gegessen. Ich habe auch nach Kameras Ausschau gehalten, die diese ganze surreale Führung aufnahmen, habe aber keine gefunden. Meine Mutter und ich kamen uns die ganze Zeit vor, wie in einem Loriot-Film. Und mir war die ganze Zeit zwischen Lachen und Würgen zumute. Nun ja, noch flugs gezeigt, wie der Sarg in den Ofen gefahren wurde, wie die Urnen verschickt werden und wie der ganze Ablauf so ist, da wurde meine Mutter noch eines Sarges gewahr und drehte doch schon wieder an einem Sargnagel. Übrigens werden die Urnen für einen Friedwald aus Gelatine gefertigt und zersetzen sich schon nach 4 Wochen vollständig und die Temperatur bei einer Verbrennung beträgt 800°C.

Mit soviel Informationen gefüttert war es dann Zeit für eine Bratwurst.

Read Full Post »

Vorgestern auf der Nachhausefahrt von einem Kinderkleiderflohmarkt auf einem Minidorf passierte es: Auto aus. Ließ sich nicht anbetteln und bitten, er blieb aus. Super, 30 °C und eine hochschwangere Frau im Auto. Erste Amtshandlung: Herrn Jürgens anrufen und um einen Ersatzkanister bitten,denn die alten Passats sollen ja angeblich ein Problem mit der Tankanzeige entwickeln. Allerdings befürchtete ich schon, dass es das nicht sein könnte, der Kilometerstand war recht gering. Herr Jürgens sprang von der Arbeit aus aufs Motorrad und betankte das Auto. Meiner hochschwangeren Nachbarin hatte ich inzwischen ein Taxi geordert und sie hineinbefördert.
Auch mehrere am Blumenstand gegenüber  kurzzeitig Parkende hatte ich schon um einen Kanister gebeten, aber kein Glück, nur mitleidige Blicke, dass ich mitten auf der Bundesstraße festsaß. Netterweise hat der Blumenverkäufer von gegenüber nicht einmal gefragt, ob er helfen könnte.
Herr Jürgens werkelte zwischenzeitlich an allen Kabeln im Motorraum herum und hatte bald das Zündverteilerkabel in der Hand. Hmm, war es das Problem, dass es schon vorher locker war oder hatte er nur zu fest gezogen? Sein auf dem Motorrad dazu gekommener Chef bot gleich Hilfe an und sie fuhren zu ihm, um ein Kabel aus dessen Auto zu holen. Passte auch formidabel, war aber nicht das Problem. Wäre ja auch zu einfach gewesen.
Also Pannendienst anrufen. 14 Minuten Warteschleife. Grmpf. Ich erklärte genauestens, wo ich mich befand. Dem armen Abschleppmenschen erzählten sie natürlich etwas anderes, aber der war so schlau, nochmal anzurufen. Nachdem ich nun zwei Stunden an der B27 gestanden hatte sah ich das ersehnte silberne Auto mit Anhänger. Zufällig der Mann, der immer das Auto meines Vaters repariert. Er arbeitete schnell  und gründlich und kam zum Schluss: Benzinpumpe hin. Genauso wie im August 2009 beim Skoda in Frankreich. Juche.

Also Auto aufgeladen und zur Werkstatt geschleudert. Angeblich geht die Handbremse auch nicht mehr so gut, na toll. Zu Hause konnte mich der gute Mann natürlich auch nicht mehr absetzen: Zu viel zu tun. Der Bus fuhr genau vor meiner Nase weg und ich stand da und musste wirklich dringend mal aufs Klo. Also das Budget strapaziert und ein Minicar gerufen. Es kam natürlich genau der selbe Fahrer, der vor Stunden schon meine Nachbarin nach Hause gefahren hatte. Da weiß man ja gleichworüber man reden kann.
Das war also der Samstag.
In meiner derzeitigen, doch noch etwas labilen Verfassung, nicht gerade der Inbegriff von Glück.
Und morgen habe ich so viele Termine, die soweit auseinander sind und mit dem Götham-City Traumnahverkehr kaum zu schaffen sind.
Ich werde weiter berichten.

Read Full Post »

KEANU REEVES (!!!!) weilt in Götham-City und ich war nur ein paar Straßenzüge entfernt, als sich ein gewisser, mir gut bekannter Mensch, ein Autogramm von ihm geben ließ.

Ich kanns einfach nicht fassen, mein zukünftiger Ehemann (nach Herrn Jürgens) weilt nur wenige Kilometer von hier. Aber ich kann mich ja schlecht auf die Lauer vorm Hotel legen oder doch?!
Jetzt gehe ich auf den Wochenmarkt. Vielleicht gelüstet es Herrn Reeves ja nach frischem Gemüse und er ist auch da.

Read Full Post »

Ich bin mal Samstag und Sonntag zu hause von der Klinik. Und ich muss sagen: Mir geht es besser. Noch nicht gut, aber immerhin.

Gestern war ein sehr schöner Tag. Oma und Opa haben mich aus der Ballerburg 😉 abgeholt und wir sind in die Stadt gefahren und haben eingekauft und vorzüglich gespiesen und hatten einfach eine schöne Zeit. Danach nach Hause zu den Eltern und auf dem Beamer 5 Stunden (!) die Hochzeit von Prinzessin Victoria von Schweden angeschaut. Ich liebe royale Hochzeiten einfach und diese war besonders ergreifend und schön. Abends dann noch schön mit Herrn Jürgens Lebensmittel und jaaa, ganz viele Zigaretten für mich eingekauft und beim Rührei und Roastbeef essen eine Essensendung geschaut.
Ich kann wieder fernsehen, mit dem Lesen hapert es noch. Leider. Jetzt, wo das Wetter wieder so schlecht wird …

In der Klinik mache ich alles mit, was mir aufgetragen wird und versuche mich wach zu halten und am Tage nicht zu schlafen. Ich will ja, dass es mir nicht nur besser, sondern gut geht. Der Ablauf ist etwas gewöhnungsbedürftig, ebenso wie die Duschen und Klos auf dem Gang, aber nun.
Ich werde sicher noch 4 Wochen weiter dort bleiben.
Ich möchte mich für all Eure guten Wünsche bedanken!!!! Es bedeutet mir wirklich viel. Leider kann ich den Blog schlecht auf dem PC dort bearbeiten. Man muss immer Geld nachwerfen und kann keine mehreren Seiten aufrufen. Also bleibt mir nur das Wochenende.

Das war es erstmal von mir. Bleiben Sie mir gewogen 🙂

Read Full Post »

Older Posts »