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Archive for the ‘Traurig’ Category

Sehr traurig

Gestern ist LORIOT im Alter von 87 Jahren gestorben. Vicco von Bülow, wie er mit richtigem Namen hieß, war mir schon ein Kind ein Begriff und ich erinnere mich immer noch gerne daran, wie ich im Kino saß und „Ödipussi“ schauen durfte.
Loriot ist in unserer Familie immer dabei. In den kleinsten Alltagsituationen müssen wir an seine Sketche und Filme denken und lachen. Ohne ihn würde mein Mann nicht „Herr Jürgens“ genannt ohne ihn wäre nicht immer die „Oberföhringer Vogelspinne“ bei der Weinbestellung dabei, ohne ihn müsste ich ohne zu lachen Senf kaufen.
Einer der ganz Großen ist von uns gegangen, das macht mich wirklich traurig.

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Der großartige Schauspieler LESLIE NIELSEN ist am Sonntag im Alter von 84 Jahren an einer Lungenentzündung in Florida gestorben.
Er hat unserer Familie viele lustige Stunden beschert. Ich erinnere mich immernoch daran, wie ich im Sommer 1992 das erste Mal die „Nackte Kanone“ gesehen habe. Wir haben so gelacht.
Ruhe in Frieden und bring die Leute oben im Himmel ordentlich zum lachen!

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Anruf vom Mechaniker des Vertrauens heute Mittag: „Aaaalsooo, ich würde Euch nur noch ungerne Geld für die Reparatur des Wagens abknöpfen …“
Hyperventilieren und Stöhnen auf meiner Seite der Muschel : „Ähhhhhh ……????!!!!!!!!!“Das Ende vom Lied kam schnell, zu schnell, denn ich liebe meinen grünen, vom Opa geschenkten, Skoda sehr.
In wenigen Tagen wird es ihn nicht mehr geben. Die Reparatur wäre einfach unverhältnismäßig teuer. Mein Kleiner wird dem Schrott anheim gegeben. Ich fuhr ihn heute noch ein bisschen spazieren. Ich weiß, ich weiß, es ist nur ein Auto. Aber immer wenn ich ihn anschaue, muss ich auch an Oma und Opa denken,die ihn mir vor ein paar Jahren geschenkt haben, als sie sich einneues Auto kauften. Ein Auto bedeutet für mich eben auch Freiheit und Mobilität, Freunde besuchen und Ausflüge machen. Ein Auto ist schon toll, vor allem, wenn man so abgeschieden und hoch, hoch oben wohnt wie wir. Herr Jürgens schafft das ja locker mit dem Fahrrad, aber das schaffen nicht viele und ich schon gar nicht.
Ich werde mich wohl an den weinroten Passat Kombi (ooch nicht das allerneuestes Modell, mal wohlwollend gesagt)gewöhnen müssen, den wir, Dank des Mechanikers, wohl bald unser Eigen nennen.
Aber nun. Besser einen, als keinen, wa?!

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Bewegend

Gerade komme ich von einer Veranstaltung, bei der es um still geborene Kinder geht und die verschiedenen Aspekte drumherum. Frau Hirrnwirr engagiert sich seit 15 Jahren für diese Sache und steckt viel Zeit und Mühe hinein. Ich bewundere das sehr. Es wurden verschiedene Vorträge gehalten, unter anderen von Frau Hirrnwirr, die das sehr gut gemacht hat, es gab Musik und Raum für Gespräche und Fragen. Es ist ein Thema, das viel zu wenig Beachtung bekommt, wo es doch so vielen Menschen tagtäglich passiert. Es ist eben nicht vorgesehen, das Kinder als Babys sterben oder eben tot zur Welt kommen.
Auch ich habe eben noch überlegt, ob ich überhaupt etwas dazu schreiben soll. Aber genau da sollte man eben nicht schweigen. Es gibt Hilfe, leider wird sie oft von den Krankenhäusern nicht oder nur unzureichend angeboten. Z. B. hier .
Ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass es mich noch so berührt. Auch nach all den Jahren noch, wenn z.B. darüber gesprochen wird, wie sich der Tod eines Babys auch auf die Geschwister auswirkt. Mein kleiner Bruder Simon kam tot zur Welt, aber ich sage immer, dass ich vier Brüder habe, obwohl „nur“ drei leben. Da fängt ja schon die Problematik an.
Auch nach einer Fehlgeburt, die ich vor knapp zwei Jahren erlitten habe, habe ich mitbekommen, wie vielen Frauen das eigentlich passiert und wie viele eben keine Hilfe bekommen und auch gar nicht wissen, dass es so was gibt.
Also Hut ab vor der geleisteten Arbeit von Frau Hirrnwirr und ihren Mitstreitern.

Ein anderes Lied, was mich immer daran erinnert, weil es genau damals zum Tod meines Bruders heraus kam und auch das Thema behandelt ist Folgendes:

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„Es wird auch wieder bessere Zeiten und Tage geben, daran musst du immer denken.“
Das sagte gerade Herr Jürgens zu mir. Ich hoffe sehr, dass er Recht behält.

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Oder: Alles auf Anfang.
Madame Fettebeute hat heute ihre Kündigung des Ausbildungsplatzes erhalten. Na ja merkwürdige Ausflüchte, ich sei überqualifiziert, sie könnten meinen Ansprüchen nicht gerecht werden, eine Beurteilung sei wegen langer Krankheit eben nicht möglich gewesen. Irgendwas dazwischen wird es wohl sein. Und ich habe immer noch darauf gewartet, dass ich Arbeit bekomme, danach gefragt habe ich jeden Tag bei der Arbeit. Nun ja, ich hätte mit Freuden den ganzen Tag Etiketten gedruckt oder Ordnerrücken beschriftet, aber alle Arbeit die sie mir gaben hatte ich nach Minuten erledigt, was soll ich da denn noch machen, außer eben immer wieder um Arbeit bitten?
Aber gut, das Kind planscht im Brunnen vor dem Tore und singt „Muß i denn, muß i denn zum Städtele hinaus“ mit Elvisstimme. Ihr wisst, was ich meine …

Und jetzt hänge ich so durch, mit Bänderriss und Kündigung und muss mich wieder durch die Ämter quälen, juchheissassa.
Aber heute Abend gehe ich erstmal zu einer Lesung von Wischmeyer und da wird gelacht bis der Arzt kommt. Der könnte sich dann auch gleich noch mal mein wehes Knie ansehen.

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Heute

Ist ein Tag an dem ich geschafft habe zur Arbeit zu gehen, zu arbeiten und danach wirklich noch Einkaufen zu gehen.
Meine Mutter hat mich abgeholt, so wurde mir das garstige Busfahren, was ich die letzten Woche so schlecht ausgehalten habe erspart. danke dafür. Sie schenkte mir auch schöne, nicht bunte, Crocs. Auch dafür: Danke .Ich habe es geschafft etwas aufzuräumen UND eine Ladung Wäsche anzuwerfen. Ich habe gespült und bin dabei mir etwas zu kochen, nichts Großes, aber immerhin.

Heute ist ein Tag an dem ich es geschafft habe nicht zu weinen, als ich nach Hause kam, jedenfalls nicht meinetwegen.
Der Gedanke, dass sich jemand auf die Schienen legt, weil er keinen Ausweg mehr weiß ist ziemlich unerträglich. Robert Enke wusste wohl nicht mehr weiter.

Heute ist ein Tag an dem ich dankbar bin, nicht nur für schöne Crocs, sondern auch für die Familie und den Mann die ich habe und die das alles aushalten.

Heute ist ein Tag an dem ich darüber nachdenken muss, was mit mir hätte sein können und sein kann. Und dann muss ich doch weinen.

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