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Archive for the ‘Vermischtes’ Category

Ich musste gestern sehr lachen, als ich den Namen unseres neuen Toilettensitzes gesehen habe. ÖRESUND!

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Eigentlich wollte ich das Foto von den gestrigen Entenbrüsten mit Rotkohl und Klößen präsentrieren, aber es geht nicht. Vermutlich, weil mein Cardreader nicht mit der neuen 4GB Speicherkarte zurecht kommt, die ich mir die Tage in Essen gekauft habe, weil ich Drösel die andere zu Hause habe liegen lassen. Aber was nützt mir der größte Speicherplatz, wenn mein Rechner nciht damit klar kommt … Ach mensch, da muss ich wohl wieder die Alte reintun oder es mit einem neuen Cardreader versuchen.
Also stellt Euch knusprige Entenbrüste mit güldenen Knödeln und lila Rotkohl und einer braunen Soße vor.

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Gerade habe ich den Adventskalender für Herrn Jürgens fertig gestellt und aufgestellt. Jedes Jahr teilen wir uns sozusagen einen Kalender. Herr Jürgens darf immer die ungeraden Zahlen öffnen und ich die geraden. Unterschied ist nur, dass ich alles fertig verpackt habe und er immer erst spätestens einen Tag früher das Geschenk für den jeweiligen Tag besorgt, so dass ich leider nicht in den Genuss fertig gepackter Päckchen komme. Naja, daran wird sich wohl nix mehr ändern, aber meistens bekomme ich dann doch etwas nettes. 🙂

Alles wartet darauf, ausgepackt zu werden ...

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Vorgestern auf der Nachhausefahrt von einem Kinderkleiderflohmarkt auf einem Minidorf passierte es: Auto aus. Ließ sich nicht anbetteln und bitten, er blieb aus. Super, 30 °C und eine hochschwangere Frau im Auto. Erste Amtshandlung: Herrn Jürgens anrufen und um einen Ersatzkanister bitten,denn die alten Passats sollen ja angeblich ein Problem mit der Tankanzeige entwickeln. Allerdings befürchtete ich schon, dass es das nicht sein könnte, der Kilometerstand war recht gering. Herr Jürgens sprang von der Arbeit aus aufs Motorrad und betankte das Auto. Meiner hochschwangeren Nachbarin hatte ich inzwischen ein Taxi geordert und sie hineinbefördert.
Auch mehrere am Blumenstand gegenüber  kurzzeitig Parkende hatte ich schon um einen Kanister gebeten, aber kein Glück, nur mitleidige Blicke, dass ich mitten auf der Bundesstraße festsaß. Netterweise hat der Blumenverkäufer von gegenüber nicht einmal gefragt, ob er helfen könnte.
Herr Jürgens werkelte zwischenzeitlich an allen Kabeln im Motorraum herum und hatte bald das Zündverteilerkabel in der Hand. Hmm, war es das Problem, dass es schon vorher locker war oder hatte er nur zu fest gezogen? Sein auf dem Motorrad dazu gekommener Chef bot gleich Hilfe an und sie fuhren zu ihm, um ein Kabel aus dessen Auto zu holen. Passte auch formidabel, war aber nicht das Problem. Wäre ja auch zu einfach gewesen.
Also Pannendienst anrufen. 14 Minuten Warteschleife. Grmpf. Ich erklärte genauestens, wo ich mich befand. Dem armen Abschleppmenschen erzählten sie natürlich etwas anderes, aber der war so schlau, nochmal anzurufen. Nachdem ich nun zwei Stunden an der B27 gestanden hatte sah ich das ersehnte silberne Auto mit Anhänger. Zufällig der Mann, der immer das Auto meines Vaters repariert. Er arbeitete schnell  und gründlich und kam zum Schluss: Benzinpumpe hin. Genauso wie im August 2009 beim Skoda in Frankreich. Juche.

Also Auto aufgeladen und zur Werkstatt geschleudert. Angeblich geht die Handbremse auch nicht mehr so gut, na toll. Zu Hause konnte mich der gute Mann natürlich auch nicht mehr absetzen: Zu viel zu tun. Der Bus fuhr genau vor meiner Nase weg und ich stand da und musste wirklich dringend mal aufs Klo. Also das Budget strapaziert und ein Minicar gerufen. Es kam natürlich genau der selbe Fahrer, der vor Stunden schon meine Nachbarin nach Hause gefahren hatte. Da weiß man ja gleichworüber man reden kann.
Das war also der Samstag.
In meiner derzeitigen, doch noch etwas labilen Verfassung, nicht gerade der Inbegriff von Glück.
Und morgen habe ich so viele Termine, die soweit auseinander sind und mit dem Götham-City Traumnahverkehr kaum zu schaffen sind.
Ich werde weiter berichten.

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Dann mache ich die Tür nicht auf und gucke nur den Spion und höre zu wie die beiden abgestellten Mädels mit Klemmbrettern ihr Glück bei meiner amerikanischen Nachbarin versuchen.
obwohl es sicher lustig gewesen wäre, ein Gespräch darüber zu führen, dass wir Ron L.Hubbard nur für einen abgebrochenen, ungeleseb Science-Fiction-Autor halten, der eben nichts besseres zu tun hatte, als merkwürdige Lehren zu verbreiten.
Und vielleich hätte ich ihnen auch meine ausgedehnte Sammlung an Psychopharmaka zeigen sollen und gleich mal ne Handvoll davon anbieten sollen …
Hmmm, wann kommen wohl die Zeugen Jehovas??

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und noch keinen einzigen Blogartikel verfasst. Ich schäme mich fast ein bisschen, wo doch so viel zu erzählen ist. Eigentlich. Ich habe die letzten Wochen schon viele Blogartikel in meinem Hirn verfasst und wünschte, ich könnte einfach den Rechner daran anschließen. Aber irgendwie muss man es wohl doch auf die gute, altmodische Art eintippen.
Die letzten Wochen war ich mit wieder einleben in die „normale“ Welt beschäftigt und habe auch die nächsten Wochen diverse Termine, u.a. viele Freunde besuchen, die ich lange nicht gesehen habe. Schließlich sind drei Monate meines Lebens einfach so vorbei geflogen, ohne dass ich wirklich daran teilgenommen hätte.
Immerhin gehts es mir ganz gut, ich kann wieder lesen, fernsehen, kochen, Gesprächen folgen, komme aus dem Bett.
Diverse meiner Mitpatienten,die auch schon entlassen sind, können das nicht von sich behaupten. Also bin ich in erster Linie erstmal dankbar.
Aber so eine Episode wirkt nach. Ich muss natürlich jeden Tag daran denken und habe Angst, dass es wiederkommt. Jetzt die Frage: Hat jemand Interesse daran, wie es in einer Klinik so abläuft und was so passiert ist oder würde ich das nur so für mich niederschreiben?
Depressionen werden oft totgeschwiegen und ich glaube, ich will nicht mehr die Klappe halten. Mache ich auch meist nicht in meinem Leben, aber im Blog habe ich das bisher nur in den letzten Wochen manchmal thematisiert.
Nun, ich warte mal auf Eure Kommentare, so mich noch jemand liest und werde dann hoffentlich auch mal wieder loslegen mit bloggen von unsinnigen Dingen wie Fotos von unseren Abendessen z.B. 😉
Ich freue mich jedenfalls, wenn Sie mir gewogen geblieben sind.

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Ich bin seit dem Gerichtstermin vor 10 Tagen so wahnsinnig müde. Es ist als hätte ich nur Watte im Kopf und dauernd Kreislauf und als hätte ich 79 Tage nicht geschlafen zusammen. Es hört einfach nicht auf. Es ist grau und wolkig mit Hang zum Nieselregen in meinem Kopf.
Ich schaffe kaum das zu erledigen, was ich muss. Ich freue mich immer, wenn es 21 Uhr ist und ich offiziell ins Bett gehen kann. So doof ist das. Ich sitze den Tag rum und rauche, was nicht gut ist und verliere mich in Gedanken und wünschte, es würde endlich aufhören und ich aufwachen.
Heute war ich deswegen beim Arzt zur Blutuntersuchung. Kam aber kein Blut nach Geprokele in den Venen auch nicht, jetzt darf ich Montag wieder hin, weil ich mich heute geweigert habe, dass sie es noch mal in der Hand versuchen, ich war zu feige. Immer das selbe mit dem Blutabnehmen. Und die Dame, die bei mir immer etwas gefunden hat, ist leider tragisch verstorben.
Ach menno.

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